Die Existenzanalyse versteht sich als eine phänomenologische Psychotherapie mit dem Ziel, der Person zu einem (geistig und emotional) freien Erleben, zu authentischen Stellungnahmen und zu eigenverantwortlichem Umgang mit ihrem Leben und mit ihrer „Welt“ zu verhelfen.

Die Aufgabe existenzanalytischer Psychotherapie ist es, die Person aus den Fixierungen, Verzerrungen, Einseitigkeiten und Traumatisierungen, die ihr Erleben und Verhalten störend beeinflussen, zu lösen. Der psychotherapeutische Prozess läuft über die Analysen von Ressourcen und Problemen zur Emotionalität als Zentrum des Erlebens. Arbeit am biographischen Hintergrund und empathisches Mitgehen des Therapeuten tragen zum Verständnis und zu einem erweiterten Zugang zur Emotionalität bei. In der anschließenden Arbeit an personalen Stellungnahmen und Entscheidungen wird der Patient/Klient frei für jene Inhalte, Ziele, Aufgaben und Werte, für die zu leben er sich angesprochen fühlt.

Am Ende der Ausbildung kann um Eintragung in die Liste der Psychotherapeuten beim Bundesministerium für Gesundheit angesucht werden.

Die wichtigsten Facts

Beginn: Herbst 2023
Dauer: Berufsbegleitende Ausbildung, 8 Semester
Bewerbungsschluss: Sommer 2023
Präsenzmodus: Freitag - Sonntag (ca. 3 - 4 Termine pro Semester)
Abschluss: Eintragung in die Liste der Psychotherapeuten beim BM für Gesundheit
Ort: Lochau (Schloss Hofen)
Studienplätze: 20 Ausbildungsplätze, Reihung nach Qualifikation, Aufnahmegespräch und Anmeldedatum
Ausbildungsleitung: Dr. Christoph Kolbe, Psychologischer Psychotherapeut, Diplompädagoge, Leiter des Norddeutschen Institutes der Akademie für Existenzanalyse, Lehrbeauftragter an den Universitäten Hannover und Wien, Ehrenvorsitzender der Gesellschaft für Logopädie und Existenzanalyse in Deutschland, Präsident der GLE-International.

 

Infoveranstaltung:
Der Termin für die nächste Infoveranstaltung ist noch offen. Bei etwaigen Fragen bitte um direkte Kontaktaufnahme mit der Ausbildungsleitung c.kolbe@existenzanalyse.com

Weitere Informationen zum Lehrgang

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Kontaktperson

Dr. Elmar Fleisch
Leiter Programmbereich
»Gesundheit und Soziales«