Grundlagen Psychiatrie: Angst- und Zwangsstörungen

Inhalte

Angststörungen: wenn eine Emotion zur Krankheit wird 

In der Geisterbahn habe ich mich gar nicht gefürchtet! Als Kind betonte man das mit einem gewissen Stolz.
Heute schauen wir uns Horrorfilme an, um uns zu gruseln. Manchmal haben wir gerne Angst- auch weil wir wissen das es am Ende doch gut ausgeht.

Beim Nachdenken über das Feld kursierender Ängste wird deutlich wie vielfältig Angst ist.Sie kann anspornend, angenehm empfunden werden, sogar anregend sein. Genauso kann sie einschüchternd und lähmend wirken.
Eine scheinbar kleine Angst kann mit der Zeit zu einer Großen heranwachsen und krankhaft werden. Wo wird die Grenze gezogen und Angst zur Krankheit.

In dem Seminar beschäftigen wir uns mit der Krankhaften Form der Angst, wie entsteht Angst, welche sind die häufigsten Angststörungen, welche Möglichkeiten zur Regulation/ Interventionsmöglichkeiten haben wir.

Zwangsstörungen 

Aus Filmen und Fernsehserien kennen wir mitunter Personen mit Zwangsstörungen.
Sie wirken teilweise abgedreht und skurril, dabei aber auch liebenswert. Ihre Probleme führen immer wieder zu komischen Situationen, über die wir uns mitunter köstlich amüsieren können.

In der Realität ist das Leben mit Zwängen aber alles andere als lustig. Dabei handelt es sich vielmehr um eine schwerwiegende psychische Störung. Sie schränkt das Leben der Betroffenen und das ihres Umfelds massiv ein und stellt für  Helfer eine gr0ße Herausforderung dar.

Das Seminar gibt einen Überblick über die Störung, deren Behandlungsmöglichkeiten und
geht schwerpunktmäßig auf die Funktionalität und Besonderheiten in der Beziehungsgestaltung mit dieser Klientel ein.
 

Ziele

Die Teilnehmer

  • lernen die Entstehung pathologischer Angst kennen.
  • lernen die unterschiedlichen Angststörungen kennen.
  • erlernen grundlegende Techniken zur Reduzierung der Angstsymptomatik sowie deren Anwendungsmöglichkeiten im psychiatrischen Kontext
  • kennen das Krankheitsbild der Zwangsstörung
  • kennen die wichtigen Behandlungsmöglichkeiten.
  • können in der Gestaltung der Beziehung zu Zwangskranken die Besonderheit ihres Erlebens berücksichtigen.
     

Zielgruppe

Fachpersonen aus psychosozialen, pädagogischen, beratenden und therapeutischen Berufen

Referent

Oliver März

Krankenpfleger, Fachwirt im Sozialwesen, Praxisanleiter; seit 1998 im ZfP Südwürttemberg Weissenau tätig, mehrjährige Erfahrung in der Akutpsychiatrie; seit 2012 auf der Station für Persönlichkeitsstörungen und Krisen tätig, mit Erfahrungen im Umgang mit Abhängigkeitskranken und im Umgang mit PTBS. Dozent in der Aus-, Fortbildung.

Veranst. Nr. 2204113

Anmeldung bis bis 30.Oktober 2020

an Schloss Hofen – Wissenschaft & Weiterbildung

Termine

18. November 2020
9:00 – 17:30 Uhr

Veranstaltungsort

Schloss Hofen
Wissenschaft & Weiterbildung
Hofer Straße 26
6911 Lochau

Administration

Valerie Lecker
+43 5574 4930 460
soziales@schlosshofen.at

Preis

EUR 140,00

Anmeldung

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