Die Verhaltenstherapie basiert zwar immer noch auf der Grundannahme, dass alles Verhalten, das einmal erlernt wurde, auch wieder verlernt werden kann. Jedoch wurde in den letzten Jahren das therapeutische Vorgehen aktuellen Vorstellungen angepasst und das Repertoire erweitert, wie zum Beispiel um erlebnisorientierte Methoden. Neu ist nicht die Erkenntnis, dass Emotionen für Entstehung und Veränderung psychischer Probleme von Bedeutung sind, jedoch die empirische Fundierung derer.

Als Globalziel der Therapie lässt sich die Verbesserung und Stabilisierung der Autonomie festmachen. Klienten sollen langfristig zum eigenen Experten werden. Das heißt, Patienten werden über das Vorgehen aufgeklärt, im Zentrum bleibt das gemeinsam erarbeitete Therapieziel. Das Erkennen von Problemen und deren Bedingungen ist notwendig. Doch erst, wenn Betroffene in der Lage sind, die gewünschten Änderungen auch in ihren alltäglichen Handlungen (und Einstellungen) umzusetzen, ist das Ziel erreicht.

Das Anwendungsgebiet der Verhaltenstherapie beinhaltet sämtliche psychiatrischen und psychologischen Störungen sowie psychischen Probleme - bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Im Besonderen sind das: Angst- und Zwangsstörungen, depressive Syndrome, Abhängigkeitserkrankungen, dissoziative sowie somatoforme Störungen, Persönlichkeitsstörungen und Psychosen.

Die wichtigsten Facts

Beginn: 10. März 2021
Dauer: Berufsbegleitende Ausbildung; ca. 4 - 5 Jahre
Bewerbungsschluss: 18. Dezember 2020
Präsenzmodus: mind. 80 % Anwesenheitspflicht pro Veranstaltung
Abschluss: Eintragung in die Liste der österreichischen PsychotherapeutInnen (beim Bundesministerium für Gesundheit)
Ort: Lochau (Schloss Hofen), Innsbruck (Haus der Begegnung)
Studienplätze: nach Absprache mit der wissenschaftlichen Leitung, max. 20 TN
Wissenschaftliche Leitung: Univ.-Prof. Dr. phil. Verena Günther, Klinische Psychologin und Psychotherapeutin
Trägerin der Ausbildung: Österreichische Gesellschaft für Verhaltenstherapie, Wien (ÖGVT)

Die Verhaltenstherapie, die ihren Ursprung in den behavioristischen Lerntheorien der 50er Jahre hat, basiert zwar immer noch auf der Grundannahme, dass alles Verhalten, das einmal erlernt wurde, auch wieder verlernt werden kann. Die Verhaltenstherapie hat jedoch in den letzten Jahren das therapeutische Vorgehen aktuellen Vorstellungen angepasst und das Repertoire erweitert, wie zum Beispiel auch um erlebnisorientiere Methoden. Neu ist nicht die Erkenntnis, dass Emotionen für Entstehung und Veränderung psychischer Probleme von Bedeutung sind, jedoch die empirische Fundierung derer.

 

Als Globalziel der Therapie lässt sich die Verbesserung und Stabilisierung der Autonomie festmachen. Klientinnen und Klienten sollen langfristig zum eigenen Experten werden. Das heißt, Patienten werden über das Vorgehen aufgeklärt, im Zentrum bleibt das gemeinsam erarbeitete Therapieziel. Das Erkennen von Problemen und deren Bedingungen ist notwendig, aber erst, wenn Betroffene in der Lage sind, die gewünschten Änderungen auch in ihren alltäglichen Handlungen (und Einstellungen) umzusetzen, ist das Ziel erreicht.

 

Das Anwendungsgebiet der Verhaltenstherapie beinhaltet sämtliche psychiatrischen und psychologischen Störungen sowie psychischen Probleme - bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Im Besonderen sind das: Angst- und Zwangsstörungen, depressive Syndrome, Abhängigkeitserkrankungen, dissoziative sowie somatoforme Störungen, Persönlichkeitsstörungen und Psychosen.

Gesundheit und Soziales

"Das Besondere für mich sind die unterschiedlichen SeminarleiterInnen, von deren individuellen Arbeitsfelder und Persönlichkeit ich sehr für meine Tätigkeit und mein Sein profitieren konnte."

Mag. Heidi M. Sperger, www.in-spe.at
Teilnehmerin des Fachspezifikums für Verhaltenstherapie

 

 

Wirtschaft und Recht

„Die Leitung und Organisation von Schloss Hofen ist außerordentlich gut. Wünsche und Fragen werden immer gehört und die Vortragenden sind sehr gut ausgewählt.“

MMag. Dr. Alia Khreis 
Teilnehmerin des Fachspezifikums für Verhaltenstherapie

Weitere Informationen zum Lehrgang

Kontaktpersonen

Dr. Elmar Fleisch
Leiter Programmbereich
»Gesundheit und Soziales« 

 +43 5574 4930 422
 elmar.fleisch@schlosshofen.at

 

 

Birgit Bilgeri
Administration Programmbereich »Gesundheit und Soziales«

 +43 5574 4930 420
 birgit.bilgeri@schlosshofen.at