Kompetenzen

Im Zuge einer Ausbildungsreform wurden die pflegerischen Maßnahmen in der Behindertenarbeit gesetzlich geregelt (s. hierzu Gesundheits- und Krankenpflege-Basisversorgungs-Ausbildungsverordnung – GuK-BAV). Ein wichtiges Element davon ist das Pflegeprofil „Unterstützung bei der Basisversorgung“ (UBV). Dies berechtigt zur Grundpflege in vielen Arbeitsbereichen der Behindertenarbeit und zur Medikamentenvergabe unter Aufsicht. Diese wichtigen grundpflegerischen Tätigkeiten fallen in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung regelmäßig an.

Ziel

Das UBV-Ausbildungsmodul qualifiziert Personen, die innerhalb eines Dienstverhältnisses in einer Einrichtung von Menschen mit einer Behinderung ganzheitlich betreuen. Durch die Qualifizierung können Tätigkeiten im Rahmen der Basisversorgung unter Anleitung und Aufsicht von Fachpersonen der Gesundheitsberufe ausgeübt werden.

Es werden die erforderlichen Kenntnisse für die Berufspraxis vermittelt, geübt und an die aktuellen Erfordernisse angepasst.

Zielgruppe

  • Dipl. Behindertenpädagoginnen /-pädagogen, die an einer Österreichischen Lehranstalt für Heilpädagogische Berufe abgeschlossen haben; speziell die Absolventinnen und Absolventen der LHB Götzis der Jahrgänge 1993 – 2006,
  • Personen, die im institutionellen Kontext behinderte Menschen begleiten und betreuen,
  • Zivildienstleistende, die eine Ausbildung oder Teile einer Ausbildung gemäß § 38a Zivildienstgesetz 1986, BGBl. Nr. 679/1986, in der Fassung der ZDG-Novelle 2013, BGBI. I Nr. 163/2013, absolvieren,
  • Studierende einer Ausbildung in einem Gesundheitsberuf, deren Studienvorschriften ein Pflegepraktikum vorsehen.

Curriculum

Unterricht (gesamt 100 Unterrichtseinheiten / UE)

  • Sich pflegen (20 UE)
  • Essen und Trinken (15 UE)
  • Ausscheiden (20 UE)
  • Sich kleiden (5 UE)
  • Sich bewegen (20 UE)
  • Einführung in die Arzneimittellehre (20 UE)

Praktische Ausbildung (gesamt 40 UE)

Alle im Unterricht erlernten Techniken müssen einmal unter der Aufsicht einer diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegekraft selbständig in der Praxis durchgeführt werden. Dies kann in einem Pflegeheim oder in der Hauskrankenpflege in Österreich geschehen. Die praktische Ausbildung kann nicht im Ausland gemacht werden.

Das UBV-Ausbildungsmodul ergibt eine Gesamtstundenanzahl von 140 UE.

Die wichtigsten Facts

Beginn: 2 x jährlich, auf Anfrage
Abschluss: Zertifikat Schloss Hofen bestandene Theorie
Zeugnis Schloss Hofen bestandene Theorie und Praxis
Ort: Kathi-Lampert-Schule für Sozialbetreuungsberufe Götzis

Staff

  • Dr.in Dr. Astrid Breuss
  • DGKP Benedikt Huter, BScN, Leitung des Ausbildungsmoduls

Abschluss

Fehlzeiten

Im Kurs gilt zu 100% Anwesenheitspflicht. Geringe Abwesenheit aufgrund von Krankheit ist möglich, dafür braucht es eine ärztliche Bestätigung. Bei unentschuldigtem Fernbleiben oder längeren Fehlzeiten kann die Leitung Teilnehmende vom Kurs ausschließen.

Abschlussprüfung

  • Theoretische Ausbildung
    In beiden Fächern gibt es eine Abschlussprüfung, die mit "bestanden" oder "nicht bestanden" beurteilt wird. Die Prüfung darf zweimal wiederholt werden. Die Abschlussprüfungen sind in den Kurszeiten integriert.
  • Praktische Ausbildung
    Alle im Unterricht erlernten Techniken müssen einmal unter der Aufsicht einer diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegekraft (Angehörige des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege) selbständig in der Praxis durchgeführt werden und er / sie beurteilt dies mit "bestanden" oder "nicht bestanden". Eine mit "nicht bestanden" beurteilte praktische Ausbildung darf höchstens einmal wiederholt werden.

Bewerbung

Die Bewerbung erfolgt über den Anmeldebogen im Download.

Förderungen

Nähere Informationen zu Förderprogrammen, steuerliche Absetzbarkeit und weiterführende Informationen unter Bildungsinformationen.

Kontaktpersonen

Dipl. Sozpäd./-Sozarb. Monika Seif
Pädagogische Mitarbeiterin Programmbereich »Gesundheit und Soziales« - Fachbereich Soziale Arbeit

 +43 5574 4930 462
 monika.seif@schlosshofen.at


Valerie Lecker
Administration Programmbereich »Gesundheit und Soziales« - Fachbereich Soziale Arbeit

 +43 5574 4930 460
 soziales@schlosshofen.at